Coronahilfen - Betrug

Ende März 2020 startete die Bundesregierung mit den Corona-Soforthilfen ein Programm, das die Liquidität der Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmer, mit Blick auf die erfolgten Schließungen und Umsatzausfälle, garantieren sollte. Das Bundeswirtschaftsministerium hat im März 2021 Abschlagszahlungen von mehreren Corona-Hilfsprogrammen vorerst gestoppt. Das Ministerium teilte mit , dass der Verdacht bestehe, dass unrechtmäßig staatliche Hilfsgelder bei den Coronahilfen erschlichen wurden.

Die Fälle sind vielfältig strukturiert:  Es wurden im Namen eines tatsächlich existierenden Unternehmens oder eines Selbstständigen ohne dessen Wissen die Corona-Soforthilfe beantragt. Auch wenn die Soforthilfe wurde für private Zwecke verwendet, wird ermittelt.

Der Antrag wurde teilweise auch doppelt für dasselbe Unternehmen gestellt.

Auch Unternehmen, die sich bereits vor der Corona-Krise in einer finanziellen Schieflage befanden, wird Betrug vorgehalten. Täter verwendeten ein anderes Auszahlungskonto - oftmals das von Familienmitgliedern -, um bestehende Schwierigkeiten des Unternehmens zu vertuschen.


Die Anwaltskanzlei Steffgen ist in vielen Corona- Betrugsfällen mandatiert worden.