Im Strafgesetzbuch ist der Subventionsbetrug in § 264 StGB geregelt:

§ 264 Subventionsbetrug


(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer:


1. einer für die Bewilligung einer Subvention zuständigen Behörde oder einer anderen in das Sub­ven­tionsverfahren eingeschalteten Stelle oder Person (Subventionsgeber) über sub­vent­ions­erhebliche Tatsachen für sich oder einen anderen unrichtige oder unvoll­stän­dige Angaben macht, die für ihn oder den anderen vorteilhaft sind,


2. einen Gegenstand oder eine Geldleistung, deren Verwendung durch Rechtsvorschriften oder durch den Subventionsgeber im Hinblick auf eine Subvention beschränkt ist, ent­ge­gen der Verwendungsbeschränkung verwendet,

3. den Subventionsgeber entgegen den Rechtsvorschriften über die Subventionsvergabe über subventionserhebliche Tatsachen in Unkenntnis lässt oder


4. in einem Subventionsverfahren eine durch unrichtige oder unvollständige Angaben erlangte Bescheinigung über eine Subventionsberechtigung oder über subventions­erhebliche Tatsachen gebraucht. 2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheits­strafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren (...)

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Zumindest eine Einstellung gegen Auflagen ist in vielen Fällen eine realistische Option.

Am Besten ist die frühzeitige Einholung von anwaltlichem Rat. Nicht bestraft wird nämlich, wer freiwillig verhindert, daß auf Grund der Tat die Subvention gewährt wird. 


Wird die Subvention ohne Zutun des Täters nicht gewährt, so wird er straflos, wenn er sich freiwillig und ernsthaft bemüht, das Gewähren der Subvention zu verhindern.


Soweit erforderlich, suchen wir Sie auch in Ihrem Unternehmen auf, um behördlichen Maßnahmen wie Beschlagnahmen und Einziehungen zuvor zu kommen.